© 20th Century Fox

Krieg und kein Frieden: Das große Finale: „Planet der Affen: Survival“

Diese Filmreihe kann genau das, wovon viele andere träumen. Sie wird von Film zu Film besser und endet mit einem Höhepunkt. Regisseur Matt Reeves hat zusammen mit Rupert Wyatt ein unfassbar gutes Franchise aufgebaut und ein perfektes Ende gefunden.

Worum gehts?:
Nachdem Affe Koba in „Planet der Affen: Revolution“ den Krieg auf die Menschen eröffnet hat, ist dieser nun im vollen Gange. Affen-Anführer Caesar (Andy Serkis) versucht für seine Familie und seinen Stamm einen friedlichen Ort zum Leben zu finden, aber muss mit Entsetzen feststellen, dass der Rest der Menschen, allen voran Kriegstruppen, sie ausrotten wollen. Angeführt von dem brutalen Colonel (Woody Harrelson), wird das Versteck von Caesar gesucht und in einer blutigen Nacht auch gefunden. Von da an wird Cesar von Hass geleitet und ähnelt fortan jeder Sekunde mehr seinem früheren Stammmitglied Koba. Es sieht von Anfang an nicht gut aus für die Affen und wird gefühlt von Minute zu Minute aussichtsloser. Wenn Caesar und der Colonel, dann endlich aufeinandertreffen, entfacht ein Kampf um Leben und Tot oder besser gesagt um die Existenz beider Spezies.

Der dritte Teil ist sehr brutal und düsterer als seine Vorgänger. Zwischendrin hat man das Gefühl, dass man in einem patriotischen Kriegsfilm sitzt. Etwas zu viel Hymnen-Gesinge und zu viele amerikanische Flaggen. So sind die Amis aber nun mal und das zeigt auch gut, wer diesen Krieg gewinnen will.
Die Anfangsszene lässt einem schon den Atem stocken und überhaupt ist das Tempo sehr rasant. Trotzdem gibt es kleine Längen, welche aber dennoch nötig sind, damit man sich zwischendurch etwas erholen kann. Auch der neue Sidekick  „Bad Ape“ ist perfekt besetzt und wird von dem Zuschauer mit offenen Armen empfangen. Der letzte überlebende Zooaffe ist sehr naiv und bringt einen dadurch hier und da zum Lachen.

Unfassbar sind mal wieder die Spezialeffekte, allen voran das Motion Capture! Andy Serkis ist ohne Frage ein wahrer Held auf diesem Gebiet. Sein Caesar ist so echt, dass man sich zwischendurch doch fragen muss, ob man nicht doch echte Affen sieht. Man hofft einfach nur, dass man das in 10 Jahren noch genauso sieht und nicht denkt, wie schlechte die Effekte „damals“ waren.

© 20th Century Fox
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Fazit: Nicht nur ein Film für Fans, der einen von Anfang bis Ende spannende Unterhaltung bietet. Man kann auch hier und da ein Tränchen verdrücken und könnte auch von der Brutalität schockiert sein. Ein perfekter Abschluss von einer konstant guten Film-Trilogie!

Filmverleih: 20 Century Fox

Franzi

Hallo Ihr, ich bin Franzi und das ist meine Seite. Geboren in Berlin, aufgewachsen in Disneyland, gelernt beim Radio, dann TV und nun freie Moderatorin und Redakteurin. Hier gibt es nur Dinge die mich wirklich interessieren und hinter denen ich auch stehe. Meine Arbeit und meine Erlebnisse. Dinge bei denen ich gelacht oder auch geweint habe. Ihr könnt euch sicher sein: Das bin zu 1000% ich!

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