Oh ich bin erwachsen! oder Meine Kritik zu „Der König der Löwen“

25 Jahre ist es her, dass der „König der Löwen“ in unser Leben getreten ist. Egal ob Disney Fan oder nicht, jeder Mensch hat zumindest schon einmal etwas von Simba & Co gehört.
Ein Film der uns so viel über das Leben beigebracht hat. Ein Film, bei dem kein Auge trocken bleibt (ok ich glaube euch, wenn ihr sagt dass ihr nur etwas im Auge hattet). Ein Film von Familie, Verpflichtungen, Tod aber eben auch Liebe!
Hach ja….
Zugegeben gehört „Der König der Löwen“ nicht zu meinen TOP Disneyfilmen. Natürlich hat er auch mich geprägt und in meiner Kindheit begleitet. Aber für mich kam er immer erst nach Aladdin, Die Schöne und das Biest, Arielle oder Peter Pan. Nichts desto trotz gehört der Soundtrack zu meinen absoluten Favoriten und hier weiß ich, dass die Taschentücher nicht so weit weg sein dürfen.

Kommen wir zum Remake dieses Klassikers!

Ende 2016 gab es die Bestätigung, dass es ein Remake unter der Regie Jon Favreau geben wird. Er war auch schon für „The Jungle Book“ verantwortlich. Hier muss ich sagen, fand ich den Live Action Film sehr gelungen. Aber einmal anschauen hat gereicht. Schnell gingen die Fans auf die Barrikaden, denn wie um alles in der Welt kann man sich nur an den All Time Favorit ran wagen! Nun ist es soweit und er kommt in die Kinos! Ich muss sagen, ich war nicht besonders voreingenommen und hatte auch keinerlei Erwartungen. Das liegt aber sicher auch daran, dass ich eben nicht DER extreme „KdL“ Fan bin.

ES GEHT LOS!

„Nants ingonyama bagithi Baba Sithi uhm ingonyama….“

Wow! Schon die ersten Millisekunden bringen mir Pipi in die Augen und ich bekomme mega Gänsehaut. „Circle of Life“ schafft mich einfach immer wieder! Die Bilder, die Tiere….es ist fast 1 zu 1 wie im Original. Als wenn man auf einer Bank im Zoo sitzt und vor einem spielt sich das Leben von Simba ab. So real ist es. Wirklich unfassbar! Man ist direkt im Film angekommen, aber einfach auch, weil man ihn halt kennt.
Ich brauche euch zur Story nichts weiter erklären. Hier wurde nichts geändert und das bringt uns schon zum traurigsten Punkt des Films. Ja auch hier stirbt Mufasa. Meine Güte was ist das immer wieder traurig! Dieses kleine süße Löwenbaby wird von seinem hinterhältigen Onkel Scar in den Hinterhalt gelockt und muss von seinem Vater und König gerettet werden. Bei diesem Versuch stirbt Mufasa. Jedes einzelne Mal! Immer wieder und wieder! Egal wie oft der Film im Fernsehen gezeigt wird. Der Ablauf hat sich nie verändert. Leider auch nicht im Jahr 2019.
Leider oder sollte ich sagen Gott sei Dank, hat es mich dieses Mal nicht bewegt. Man kann nicht mal sagen, dass es an den fehlenden Emotionen der „echten“ Löwen lag. Für mich war es war etwas lieblos gemacht.
Ich konnte den ganzen Film über keine richtige Verbindung zu den Figuren herstellen. Obwohl ich sie seit 25 Jahren kenne. Generell plätscherte der Film so dahin.
Man wusste genau was jetzt wann kommt und ich habe mich wahnsinnig auf Timon und Pumba gefreut! Sie waren nämlich schon immer meine Liebsten-Sidekicks und hier haben sie den Film einfach extrem vor der Langeweile gerettet.
Sie hatten die lustigsten Dialoge im Film und haben mir mit „Hakuna Matata“ Tränen in die Augen gesungen. Ok, nicht nur Tränen, sondern ich habe hier wirklich geweint. Einfach zu sehen was man schon vor 25 Jahren gesehen hat und dann so real umgesetzt. Das hat mich zum Weinen gebracht. Außerdem gehört das stetige Wachsen von Simba während des Songs zu meinen Lieblingsszenen im Film. Nicht zu vergessen die wahnsinnig tolle Stimme von Donald Glover, der in der englischen Version Simba spricht und singt!

Auch den Ausgang der Geschichte brauche ich euch nicht weiter zu erläutern. Auch hier hat sich nichts verändert. Ich glaube, dass ist genau das Problem für mich mit dem Film. Er ist einfach ein tatsächliches Remake mit nur minimal kleinen Änderungen. Das macht den Film leider für mich etwas langweilig. Man kann es aber Disney Fans nie richtig recht machen 🙂 Immerhin haben wir IMMER Angst um unsere geliebten Originale und keiner darf etwas ändern. Hier hätte man sich allerdings etwas mehr trauen dürfen, weil so stelle ich mir die Frage, warum haben sie diesen Film denn jetzt gemacht? Er ist definitiv optisch eine Wucht, aber sonst leider eben nur ok.

Kommen wir zu meinen größten Enttäuschungen:

Scar:
Er ist das Böse in Person, ich meine natürlich im Löwen. Im Original verbreitet er Angst und Schrecken und hat neben Ursula einen der besten Bösewicht-Songs im Disney-Universum! „SEID BEREIT!“ den er zusammen mit den Hyänen singt, hat eine so eingehende Melodie und auch die Bilder dazu haben mich damals als kleines Kind fürchten lassen. Ein Hoch auf Thomas Fritsch, die deutsche Stimme von Scar aus 1994. Schade eigentlich, dass er in dem Remake nicht wieder diese Rolle spricht. Zumal im original Mufasa wie schon 1994 von James Earl Jones gesprochen wird.
Ich liebe auch den Dialog zwischen Scar und den Hyänen.
H:„Ja, seid bereit…wir sind immer bereit. Für was?“
S: „Für den Tod des Königs!“
H: „Wieso, ist der krank?“
S: „Nein du Null, wir bringen ihn um und Simba auch!
H: „Tolle Idee, wer braucht schon ´nen König? Niemand, Niemand, lalalalalala.“

Auch im Remake gibt es den Song, leider nur für wenige Augenblicke und ohne das gewaltige Fürchten rüber zu bringen. Die Dramatik und Intensität ist einfach nicht bei mir angekommen. Dazu kommt noch, dass er mehr gesprochen ist als gesungen. Die Tiere machen eben das, was Tiere machen und dazu gehört nicht, dass Hyänen zusammen mit einem Löwen tanzen. Leider. Scar hat definitiv nicht den Platz bekommen, den er verdient hat. Der Song hätte genauso gut einfach weggelassen werden können. Sehr Sehr Schade! Aber sein Aussehen ist sehr kaputt und verbraucht. Das haben sie super hinbekommen.

Beyoncé
Ich kann mich nicht mehr erinnern, was ich zu der News gesagt habe, dass Mrs. Carter Simbas beste Freundin und spätere Königin Nala sprechen soll. Nach dem Film bin ich leider nicht so der Fan davon. Das hat zwei Gründe.
1. Der Song „Spirit“ passt einfach nicht zum Rest des Scores! Die Szene in dem er gespielt wird wirkt so mit, wie ein Popvideo und unterstreicht nicht genug die Dramatik, wie es zum Beispiel „Er lebt in dir“ geschafft hätte.
2. „Can you feel the love tonight“. Ich hatte Tränen in den Augen. Aber einfach nur, weil es mich schon immer berührt hat wie sich Simba und Nala nach so langer Zeit wieder sehen und sich immer noch lieben. Hier allerdings ist die Stimme von Beyoncé viel lauter als der Rest vom Song, daher verkommt das auch eher zu einem Beyoncé Konzert, als zu einem Duett der Liebe!
Da Beyoncé natürlich weiß wie der Hase läuft, hat sie gleich mal ein komplettes Album rund um das Remake geschrieben und produziert. Auf „The Lion King: The Gift“ wurden die Songs alle vom Film inspiriert mit Hip Hop, R’n’B über Pop Einflüssen. „Jeder Song wurde so geschrieben, dass er die Erzählung des Films so reflektiert, dass der Zuhörer die Chance hat, sich auf seine eigene Reise zu begeben, während er sich eine neue, zeitgemäße Interpretation des Originals anhört.“, sagt Beyoncé und lässt ihre Kassen klingeln

.

Der deutsche Soundtrack
Ich habe den Film im Original geschaut. Das heißt wie haben natürlich auch die Songs auf englisch gehört. Ich kam gleich mit mehreren Ohrwürmern aus dem Kino und höre auch in diesem Augenblick den Soundtrack. Ich finde vor allem „Hakuna Matata“ und „He live´s in you“ wirklich toll! Allerdings ist der deutsche Soundtrack wirklich nicht gelungen. Es fehlt an so viel Emotionen und Dramatik. Es ist einfach so herunter gesungen bzw. einfach drüber gesungen. Hier fehlt einfach komplett die Disney Magie! Sehr Sehr schade!

Kommen wir zu meinen größten Fan Momenten:

Hakuna Matata
Ich liebe den Song schon eh immer, aber jetzt noch etwas mehr. Endlich darf Pumba nämlich seine Strophe zu Ende bringen. Hier der Text aus dem Original von 1994:

T: Ja, auch er war ein kleines Schwein…

P: Auch ich war ein kleines Schwein…

T: (Baravo.)

P: (Grazie!)

T: Ein Fluch sein Geruch war ja kein lieblicher Duft er musste nur was fressen schon kam dicke Luft.

P: Ich bin trotz allen Muts ein Sensibelchen. Es tat weh, als die anderen flüchteten. Und oh die Qual…

T: Was für ´ne Qual.

P: Sie war katrastophal!

T: Das ist so ein Skandal!

P: Na, das ewige Hupen.

T: Sag´s uns nochmal!

P: Von dem ständigen ……

T: Pumbaa, doch nicht vor den Kindern!

P: Oh, tschuldigung.

Und heute darf Pumba endlich diesen Satz beenden. Das wollte ich schon immer hören!

Lumière schaut vorbei!
Hier möchte ich nicht weiter drauf eingehen. Ihr sollt euch bitte einfach nur freuen und nicht gespoilert werden.

Technik Baby!
Man muss natürlich die Technik und das komplette CGI hervorheben und dass macht den Film (alleine aus der Sicht der Technik) zu einem Remake der Extraklasse. Alle Bilder sind am Computer entstanden. Nur ein einzelner ist echt. Ich kann euch aber leider nicht sagen welche Einstellung das sein soll. Da schweigt auch Regisseur Jon Favreau.

Der Film ist sehr viel erwachsener als das Original. Zu sehen ist das an vielen kleinen Details. In erster Linie machen die Tiere nur das, was sie auch in freier Wildbahn machen würden. Dazu gehört nun mal nicht, dass Simba sich mit einer Liane über das Wasser schwingt und dann hinein plumpst und seine Mähne auf einmal wie ein Afro aussieht. Genauso wenig gehört dazu, dass Blüten gemischt mit Simbas Fell, Rafiki auf direkte Weise zeigen, dass Simba noch lebt. Hier wird es auf eine etwas un-zauberhafte Art und Weise gezeigt, nachdem das Fell eine längere Reise durchstehen musste….Die Tiere sind mehr Tiere als Im Original und das finde ich charmant. Leider war es das dann auch schon mit den Innovationen.

Natürlich bleibt uns das Original aus 1994 für immer erhalten und auch nur wir haben in der Hand, welchen Film wir unseren Kindern das erste Mal zeigen werden. Für unsere Generation, die damit aufgewachsen ist, ist es aber eine schöne Reise in die Vergangenheit und zurück zu den Emotionen und Gefühlen die wir damals vor 25 Jahren erlebt haben. Natürlich wird es Fans geben, die diesen Film lieben oder nicht mögen werden. Es ist doch aber nun mal so mit den Erinnerungen von „damals“….im Kopf und in den Gedanken werden sie immer anders da gestellt, als sie eigentlich waren. Genauso ist es doch mit unserer Kindheit. Nicht alles was wir dort erlebt haben, war genauso schön wie wir es in Erinnerung haben. Sie sind nach Jahren mehr wertvoller als in diesem Moment. Und genau diesen Effekt wollen die Zuschauer im Kino haben. Die gleichen Gefühle wie in 1994. Werden sie aber leider nicht bzw. hatte ich es nicht. Das ist doch fast unmöglich!

Anmerkungen von Franzi <3:
Ich habe den Film im Original und in 2D gesehen. Ich würde jedem empfehlen diesen Film auf englisch zu sehen. Natürlich konnte man das als Kind nicht so leicht, da man ja nun einfach keine Wahl hatte und noch nicht so früh englisch sprechen konnte. Nun sind wir aber der englischen Sprache gegenüber mächtig, daher würde ich es jedem empfehlen <3

  • „Der König der Löwen“ ab dem 17.07.2019 in den deutschen Kinos.
  • Regie: Jon Favreau
  • Musik: Hans Zimmer, Pharrell Williams, Elton John
  • Cast: Donald Glover, Beyoncé Knowles-Carter, Seth Rogen, Chiwetel Ejiofor, John Oliver, James Earl Jones, Billy Eichner
  • Verleih: Walt Disney Studio Motion Pictures Germany
  • Bilderquelle: DISNEY
  • Mit freundlicher Unterstützung von FRANDLY PR

Franzi

Hallo Ihr, ich bin Franzi und das ist meine Seite. Geboren in Berlin, aufgewachsen in Disneyland, gelernt beim Radio, dann TV und nun freie Moderatorin und Redakteurin. Hier gibt es nur Dinge die mich wirklich interessieren und hinter denen ich auch stehe. Meine Arbeit und meine Erlebnisse. Dinge bei denen ich gelacht oder auch geweint habe. Ihr könnt euch sicher sein: Das bin zu 1000% ich!

Other posts

  • Hallo liebe Franzy,

    wow ein toller Beitrag und ich bin voll deiner Meinung.
    Ich finde die visuelle Darstellung des Films sehr gut gelungen aber leider ist das auch das einzige an dem ganzen Film. In mir hat der Film nicht solche Emotionen ausgelöst wie der Klassiker. Auch die Songs waren nicht so meins, da lasse ich lieber die vom Musical rauf und runter laufen.
    Auch bezüglich dem Musical ich finde wenn man den Film neu aufleben lässt, dann hätte man auch Szenen aus dem Musical einbauen können.
    Die Szene mit Lumier hat mir leider überhaupt nicht zugesagt und hätte meines Erachtens auch nicht sein müssen.
    Aber wie du es schon schön gesagt hast, es ist schwer einem Disney Fan alles Recht zu machen =D

    Liebe Grüße
    Laura

    • Vielen lieben Dank Laura, für deinen Kommentar! Wie lieb von dir! Es ist schon ein bisschen schade, dass einem der Film nicht ganz so im Gedächtnis bleibt wie zum Beispiel „Aladdin“. Also so war es bei mir zumindest. Vielleicht sind wir auch schon etwas gesättigt mit den ganzen Neuauflagen?! Aber ich sehe, dass der Film bei vielen vielen anderen super ankommt und das freut mich. Ich bin gespannt wie die anderen Verfilmungen werden, aber freue mich schon sehr auf etwas neues. Du sicher auch oder? Aber ja ich war nicht so aufgelöst, wie zum Beispiel wenn ich mir den Zeichentrick anschaue 😀
      Liebe Grüße aus Berlin <3

  • COMMENTS (2)

    1. […] der Prequel Filme. Nicht zu vergessen die Realfilm Verfilmungen „Aladdin“ und „Der König der Löwen„, denn es gab gleich mal drei Fortsetzungen. „Malificent 2“, „A Toy […]

      Reply
    2. […] „Der König der Löwen“ ab dem 17. Juli im Kino Zugegeben war ich von der Idee, dass es ein Remake von unserem All-Time-Klassiker geben soll, anfangs nicht begeistert. Aber wer ist das schon? Genauso ging es mir aber schon mit „Die Schöne und das Biest“, „Cinderella“ und natürlich auch „Aladdin“. Diese Wiederauflagen mag ich mittlerweile tatsächlich sehr gerne, denn jeder hat wunderschöne kleine Neuerungen und ist damit keine 1 zu 1 Kopie. Daher war ich einfach nur gespannt wie mir KdL gefallen wird. Am 11 Juli waren die Pressevorführungen in Berlin und es sollte der Tag sein, an dem ich Sharina aka Sharielle kennenlernen sollte. Wir haben vorher schon immer mal über Instagram geschrieben und uns dann für diese PV verabredet. Das es aber gleich so knallt, hat keiner von uns beiden erwartet. Es ist schon fast gruselig wie ähnlich wir uns sind. Zwei fremde Menschen, die (bis auf das verheiratet und Mutter sein) nur Gemeinsamkeiten haben. Einfach nur Verrückt. Da soll nochmal jemand sagen, dass das Internet die Menschen entfremdet. Wie ich den Film „Der König der Löwen“ letztendlich finde, könnt ihr hier nachlesen. […]

      Reply
    3. Laura Indlekofer 22nd Juli 2019 at 11:18 am -

      Hallo liebe Franzy,

      wow ein toller Beitrag und ich bin voll deiner Meinung.
      Ich finde die visuelle Darstellung des Films sehr gut gelungen aber leider ist das auch das einzige an dem ganzen Film. In mir hat der Film nicht solche Emotionen ausgelöst wie der Klassiker. Auch die Songs waren nicht so meins, da lasse ich lieber die vom Musical rauf und runter laufen.
      Auch bezüglich dem Musical ich finde wenn man den Film neu aufleben lässt, dann hätte man auch Szenen aus dem Musical einbauen können.
      Die Szene mit Lumier hat mir leider überhaupt nicht zugesagt und hätte meines Erachtens auch nicht sein müssen.
      Aber wie du es schon schön gesagt hast, es ist schwer einem Disney Fan alles Recht zu machen =D

      Liebe Grüße
      Laura

      Reply
      • Franzi 01st August 2019 at 1:37 pm

        Vielen lieben Dank Laura, für deinen Kommentar! Wie lieb von dir! Es ist schon ein bisschen schade, dass einem der Film nicht ganz so im Gedächtnis bleibt wie zum Beispiel „Aladdin“. Also so war es bei mir zumindest. Vielleicht sind wir auch schon etwas gesättigt mit den ganzen Neuauflagen?! Aber ich sehe, dass der Film bei vielen vielen anderen super ankommt und das freut mich. Ich bin gespannt wie die anderen Verfilmungen werden, aber freue mich schon sehr auf etwas neues. Du sicher auch oder? Aber ja ich war nicht so aufgelöst, wie zum Beispiel wenn ich mir den Zeichentrick anschaue 😀
        Liebe Grüße aus Berlin <3

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